FAQ –

Klimaschutz-Netzwerke auf
Basis der Kommunalrichtlinie.

icon-faq

1. Was ist der Unterschied zwischen einem »Kommunalen Netzwerk« und einem »Klimaschutz-Netzwerk «?

Ein »Kommunales Netzwerk« ist gemäß Kommunalrichtlinie ein Netzwerk, an dem ausschließlich kommunale Akteure teilnehmen können. Ein »Klimaschutz-Netzwerk« ist eine Weiterentwicklung von KlimaNet, in dem zusätzlich auch privatwirtschaftliche Unternehmen integriert werden können und die Förderung für die kommunalen Netzwerkteilnehmer dennoch erhalten bleibt.

2. Wie hoch ist die Förderung?

Die Höhe der Zuwendungen beträgt 60 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Mit der Kommunalrichtlinie fördert das Bundesumweltministerium jetzt auch die Strukturentwicklung in den vier Braunkohlerevieren. Im Unterschied zu allen anderen Kommunen liegt die Höhe der Zuwendungen in den Braunkohlerevieren nicht bei 60 %, sondern bei bis zu 75 %.

3. Wer ist antragsberechtigt?

  • Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind,
  • Betriebe, Unternehmen und sonstige Organisationen mit mindestens 25 % kommunaler Beteiligung; für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt,
  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten und Schulen bzw. deren Träger,
  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen bzw. deren Träger,
  • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie deren Stiftungen,
  • öffentliche und freie, gemeinnützige Jugendwerkstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, die nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch anerkannt sind, bzw. deren Träger,
  • kulturelle Einrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft,
  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind,
  • Werkstätten für behinderte Menschen bzw. deren Träger

4. Ist die Fördersumme in allen 3 Jahren gleich?

Die Fördersumme ist im ersten Jahr am höchsten, was dem Aufwand innerhalb der Netzwerkarbeit entspricht:

  • 1. Förderjahr: max. 20.000 Euro pro Netzwerkteilnehmer.
  • 2. Förderjahr: max. 10.000 Euro pro Netzwerkteilnehmer.
  • 3. Förderjahr: max. 10.000 Euro pro Netzwerkteilnehmer.

5. Können auch privatwirtschaftliche Unternehmen teilnehmen?

Ja. Ziel der Klimaschutz-Netzwerke ist es, dass auch die Privatwirtschaft von diesem regionalen Netzwerk profitiert und weitere Synergien aus der Zusammenarbeit genutzt werden können. Dieses Modell ist neu.

6. Welche Handlungsfelder können in einem Klimaschutz-Netzwerk bearbeitet werden?

Auszug aus der Kommunalrichtlinie: »Gefördert wird der Aufbau und Betrieb kommunaler Netzwerke zu den Themenbereichen:

  • Klimaschutz,
  • Energieeffizienz,
  • Ressourceneffizienz sowie
  • klimafreundliche Mobilität.«

KlimaNet bietet innerhalb dieser Themenbereiche die Handlungsfelder Energie, Mobilität und Landwirtschaft an.

7. Wie viele Netzwerktreffen gibt es?

Es gibt innerhalb der Laufzeit von 3 Jahren insgesamt 12 ganztägige Netzwerktreffen. Dazu kommen eine öffentliche Auftaktveranstaltung und eine Abschlussveranstaltung.

8. Wird die Öffentlichkeitsarbeit gefördert?

Die Öffentlichkeitsarbeit wird nicht durch die Kommunalrichtlinie gefördert. Dieser wichtige Bestandteil eines Klimaschutz-Netzwerks kann nur dann umgesetzt werden, wenn sie durch die privatwirtschaftlichen Teilnehmer finanziert wird. Netzwerkmanagement und Öffentlichkeitsarbeit sind direkt aufeinander abgestimmt und Bestandteil des Leistungsportfolios von KlimaNet.

9. Aus welchen Segmenten besteht die Öffentlichkeitsarbeit?

Was an Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt werden kann, hängt davon ab, wie viele privatwirtschaftliche Unternehmen sich an dem Netzwerk beteiligen. Die Hauptbestandteile der Öffentlichkeitsarbeit sind eine eigene Website des Klimaschutz-Netzwerks, die Nutzung der sozialen Medien, regionale öffentliche Veranstaltungen sowie Pressearbeit und Kooperation mit den regionalen Medien.

10. Wer ist Ansprechpartner und organisiert die Netzwerktreffen?

Für die Organisation des gesamten Klimaschutz-Netzwerks, die Durchführung aller Veranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit ist KlimaNet als Netzwerkmanager zuständig.